Kräuterhexentalk – Tannenduft nicht nur zu Weihnachten

Tannenduft nicht nur zur Weihnachtszeit

 

Es ist mir eine Ehre, dich heute hier wieder begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen im Kräuterhexentalk.

 

Als Hexe im Wandel der Zeit ist es mir ein wahres Vergnügen, dich mitzunehmen in die Geheimnisse der Kräuter und Wildpflanzen. Auch die Bäume gehören zu den Wildpflanzen. Viele von ihnen besitzen wahre Wunderkräfte.

 

Die Tanne

 

Heute geht es um die Tanne und ihre Heilwirkungen auf unsere Atemwege. Auch die Botschaft der Tanne, übermittelt von der Tanne selbst in der Geschichte, die der kleine Bär Jonas und Lotte erleben, mag ich dir mit auf deinen Weg geben.

Bevor ich dir die Geschichte erzähle – noch ein paar Worte zur Tanne.

Die Tanne wird in der heutigen Zeit oft gleichgesetzt mit der Fichte. Die meisten “Tannenbäume”, die bei uns zur Weihnachtszeit in den Wohnungen stehen, sind Fichten. Diese lassen sich viel leichter kultivieren und sind deshalb besser geeignet für den Verkauf an viele Menschen.

Noch ein paar Sätze zu den Unterschieden zwischen Tanne und Fichte: Die Fichte hat einen ausladenden und flachen Wurzelstock. Die Tanne dagegen hat eine tief wurzelnde Pfahlwurzel. Die Zapfen der Fichte hängen an ihren Ästen herunter. So können die Samen einfach herausfallen. Die Tannenzapfen stehen auf den Ästen. Hier sind es die Vögel und geschickte Nagetiere, die die Samen verteilen.

Die Heilwirkung der beiden unterscheidet sich nicht allzu sehr. Dazu aber mehr in der Geschichte.

 

Die Geschichte: Jonas und Lotte treffen Irina, die Weihnachtsfee und lerne die Tanne kennen

 

Hole dir gerne noch eine Tasse Tee oder dein Lieblingsgetränk und kuschele dich ein wenig in deinen Lieblingssessel.

 

Vielleicht magst du die Geschichte lieber hören. Im 5D Tube findest du den Kräuterhexentalk #12 auch zum Anhören. Den Link findest du im Kommentar.

 

Bist du bereit für das  Abenteuer, das Jonas und Lotte erleben?

 

Es ist ein Tag Anfang Dezember. Draußen ziehen tiefhängende Nebelschwaden durch das in der Dämmerung liegende Dorf. Heute ist so ein Tag – an dem es überhaupt nicht richtig hell geworden ist – an dem schon morgens das Licht in der Küche brennt – an dem nicht einmal die Hühner den Stall verlassen wollen – an dem sich alle irgendwie Gedanken verloren um den warmen Ofen zusammenfinden ohne wirklich etwas gemeinsam zu machen. Auch Jonas hat den Tag so vor sich hin getrödelt – mal hier etwas angefangen – mal dort etwas angeschaut – er hat aber keine Lust empfunden, sich wirklich mit etwas zu beschäftigen – es ist eben ein Gammeltag.

Nun hat er aber die Nase voll von der Herumhängerei – genug gegammelt, entscheidet er. Und da kommt ihm auch schon etwas in den Sinn.

Wenn er jetzt nach draußen geht, leuchten mit Sicherheit bei Tante Erna, Tante Lisbeth und auch auf dem Hof von Onkel Heinrich schon die Lichterketten. Das sieht immer ganz besonders hübsch aus, wenn die Bäume in den Vorgärten statt der Blätter Lichter tragen, oder wenn eine Girlande aus Lichtern den Giebel säumt. Manchmal findet sich auch ein leuchtender Schneemann, ein knallroter Weihnachtsmann mit Schlitten samt Rentieren oder ein von Lichtern eingerahmtes Reh in den Vorgärten. Letztes Jahr hat Jonas noch überlegt, wie die es wohl hinbekommen, dass der Schneemann nicht schmilzt, der Weihnachtsmann nicht mit seinem Schlitten davonfährt und das Reh nicht wegläuft. Dieses Jahr hat er aber gesehen, dass die Figuren aus Metall oder Plastik sind. Lotte und Vati haben sie ihm im Baumarkt gezeigt. Die Leute stellen sie dann in ihren Garten. An jeder Figur ist ein langes Kabel dran, das zu einer Steckdose führt. Vati hat ihm auch erklärt, dass es gut wäre, wenn die Figuren eine Uhr hätten, wo man einstellen kann, wie lange sie leuchten sollen. Er hat gesagt, das nennt man Zeitschaltuhr. Dabei kann man doch die Zeit gar nicht schalten. Oder doch?

Während er dieser Frage noch ein wenig nachhängt, kommt Lotte in die Küche. “Hey, was machst du?” “ Ach, irgendwie nichts”, antwortet Jonas. “Aber ich habe gerade überlegt, mir die beleuchteten Vorgärten anzuschauen. Das finde ich immer sehr schön. Kommst du mit nach draußen?”  “Das ist doch langweilig. Die sehen jedes Jahr gleich aus. Außerdem finde ich, dass es eine sinnlose Stromverschwendung ist. Wir sollten besser aufpassen, wofür wir den teuren Strom verwenden und nicht solch einen Blödsinn machen.” “Aber das sieht doch sehr hübsch aus. Und es ist dann nicht ganz so dunkel”, gibt Jonas zu bedenken. Lotte meint: “Das empfinden wohl viele so. Deshalb gibt es ja die vielen Lichter in den Gärten. Aber warum muss es denn eigentlich immer alles hell sein?” Jonas antwortet leicht genervt: “Muss es ja gar nicht. Wenn ich schlafen will, mag ich es auch dunkel, aber am Tag finde ich es gut, wenn es hell ist. Im Winter will ich aber nicht so lange schlafen, nur weil es so lange dunkel ist. Ich glaube, dass es deshalb Lampen und Leuchten gibt. Dann kann man mehr machen an einem Tag – egal wie hell es draußen ist. Lotte gibt zu: “Ok, das leuchtet mir ein – aber was haben wir eigentlich gemacht, als es noch keinen Strom gab?” “Lass uns Großvati fragen, der weiß bestimmt noch wie es war ohne Strom”, schlägt Jonas vor. “Aber erst gehen wir raus die Lichter anschauen”. “Na gut”, lenkt Lotte ein. Gemeinsam ziehen sich die beiden warme Sachen an und verlassen das Haus. Jonas bestaunt die beleuchteten Vorgärten.

Als sie vor dem Rentier in Onkel Heinrichs Garten stehen, kommt ihnen plötzlich eine leuchtende Gestalt entgegen. “Hey, wer bist du denn?”, sagt Jonas noch bevor Lotte überhaupt reagieren kann. “Du bist ja ein lustiger Geselle”, erhält er zur Antwort. “Ich bin die Weihnachtsfee Irina. Ich komme immer zur Weihnachtszeit in die Nähe von euch Menschen. Ich mag euch lichtvolle Gedanken und Freude bringen”.

Jetzt hat auch Lotte ihre Sprache wiedergefunden. “Das ist ja toll, wo wohnst du denn? Vielleicht können wir dich ja ein Stück begleiten?” Irina antwortet: “Ich wohne in der großen Tanne, die jemand vor ganz vielen Jahren vor der Kirche gepflanzt hat. Da ist es wundervoll warm und es leuchtet so schön.” “Das ist ja gar nicht weit, komm Jonas, wir bringen Irina zur großen Tanne.” Die drei setzen sich in Bewegung. Irina fliegt leuchtend vor den beiden her. Als sie den großen Kirchplatz erreichen, sehen sie die große Tanne schon funkeln. “Das ist wirklich ein stattliches Zuhause”, bemerkt Jonas. Irina nickt. Als sie näher an die Tanne herankommen, bewegen sich die Zweige des Baumes. “Das soll wohl Guten Abend heißen”, übersetzt Irina. Sie stellt die beiden der Tanne vor. “Schau mal, das sind Lotte und Jonas”. Die Tanne scheint erneut mit den Ästen zu wedeln. “Ich weiß, ich weiß. Ihr seid die beiden, die so gerne mit den Bäumen und Pflanzen reden, richtig?!” Jonas schaut erstaunt: “Das spricht sich aber schnell herum”. “Naja”, meint Irina, “die Bäume sind doch alle miteinander vernetzt, da werden auch solche Infos weitergeleitet.” Auch wenn Lotte sehr verwundert ist, sagt sie in ganz normalem Ton: “Guten Abend, liebe Tanne. Schön, dass du uns willkommen heißt. Hast du denn einen Moment Zeit für ein Gespräch?” “Na klar, jetzt ist es ja ruhig”, spricht die Tanne, “die Menschen haben sich in ihre warmen Stuben zurückgezogen. Im besten Falle sitzen sie gemeinsam um den Adventskranz und erzählen sich Geschichten. Warum seid ihr eigentlich hier draußen?” Lotte sagt schnell: “Wir haben die Lichterketten und Beleuchtungen angeschaut. Jonas mag das gerne, wenn es funkelt. Dabei haben wir Irina getroffen. Sie hat uns erzählt, dass sie in deinen Ästen wohnt. Und damit sie nicht alleine nach Hause gehen muss, haben wir sie bis hierher begleitet.” “Das ist nett von euch. Danke. Setzt euch doch ein wenig zu meinen Füßen. Schnuppert mal wie meine Nadeln duften”. Der Baum schüttelt sich ein wenig. “Dieser Tannenduft – ich liebe das”, ruft Jonas. “Wie gut das tut.” Auch Lotte bemerkt es sofort. “Ich kann ganz anders durchatmen”. Deshalb fragt sie: “Ist das eine deiner Heilwirkungen von dir?” “Ja. Schon alleine das Einatmen des Tannenduftes oder noch besser das Einatmen der Luft in einem Nadelwald hilft Menschen, die Bronchitis oder Asthma haben. Schon Sebastian Kneipp empfahl seinen Patienten regelmäßige ausgedehnte Spaziergänge in Nadelwäldern. Und er schlug ihnen vor,  sie sollten sich dabei aus dem frischen Harz kleine Kügelchen formen, sie lutschen und hinunter schlucken. Für Herrn Kneipp waren solche Waldspaziergänge und der frische Harzgenuss die einfachste Art, die Lunge zu stärken und Krankheitserreger abzutöten. Verantwortlich für diese Fähigkeiten zeichnet das ätherische Öl meiner duftenden Nadeln und das stark desinfizierend wirkende Harz. Apropos Harz. Natürlich gilt auch heute noch: Wer regelmäßig Harzstückchen kaut, stärkt sein Immunsystem und hält darüber hinaus das Zahnfleisch gesund sowie die Zähne weiß”. Jonas schnuppert immer noch. “Harz? Wie bekomme ich denn das Harz? Wo finde ich das?” Die Tanne schaut ihn irritiert an. “Das Harz brauche ich, damit kleine Verletzungen meiner Rinde geschlossen werden, ähnlich wie dem Schorf auf einer Wunde bei dir. Du kannst aber das Harz abnehmen, das zu viel ist oder wenn die Wunde schon verheilt ist. Am besten gehst du mit einem kleinen Schraubglas oder Eimerchen sowie einem stabilen Messer los. Hast du etwas Harz gefunden, kannst du es mit den Händen vom Baum ablösen oder mit einem Messer vorsichtig abschaben. Du kannst auch kleine Harzperlen an meinen Zapfen sammeln, wenn sonst nirgendwo Baumharz zu finden sein sollte.” “Das müssen wir unbedingt ausprobieren!” Jonas ist begeistert. “Aber im Hellen, denn dazu müssen wir in den Wald.” antwortet Lotte. Zu der Tanne gewandt sagt sie: “Was gibt es denn noch über dich zu berichten?” Der Baum überlegt. Dann sagt er: “Für eure keltischen Vorfahren war ein Tannenwald ein geheimnisvoller Ort, in dem sich viel Mystisches ereignet. Vielleicht weil eben gerade in uns die Elfen und auch so mancher Kobold ihr Zuhause haben. Und vielleicht auch deshalb, weil wir Sommer wie Winter grün sind. Mich hat mal eine Buche gefragt, wie es sein kann, dass ich an kalten wie an warmen Tagen das gleiche Kleid trage. Ich habe ihr geantwortet, dass ich nicht eitel bin und nicht immer etwas Neues haben muss, wie die Buchen, Eichen, Linden und andere Laubbäume. Lotte lacht: “Das ist wirklich gut.”

Die Tanne kommt langsam in Erzähllaune. Sie sagt: “Wir Tannen besitzen tiefe Pfahlwurzeln, so können wir Stürme gut überstehen. Wir wachsen schnell und stellen keine hohen Ansprüche an den Boden. Die Menschen sagen, dass unser gerader aufrechter Wuchs uns etwas Edles verleiht. Wie fühlt ihr euch in meiner Nähe?” Jonas überlegt. Dann murmelt er: “Ich fühle mich gut beschützt und sicher. Ich merke, dass du ein sehr ehrlicher Baum bist. Du bist gut mit der Erde verbunden und sehr entschlossen ein wundervoller Baum zu sein, der den Menschen Stärke vermittelt.” Lotte spürt die Gefühle von Jonas nur zu gut. Sie fügt noch hinzu: “Du bist ewig grün. Du erneuerst dein grünes Kleid immer wieder. Das gibt mir die Sicherheit, dass ich das auch kann”. Die Tanne ist begeistert. “Ihr seid echt schon richtige Baumfühler. Genau so ist es. Wir geben euch Stärke und Schutz, Entschlossenheit und zu guter Letzt die Sicherheit ein einzigartiges, wundervolles, edles Geschöpf zu sein”. Plötzlich flattert Irina auf Jonas Schulter. “Wusstest ihr, dass  die Tanne schon bei den Kelten sehr geschätzt wurde und zu den heiligen Bäumen zählte?” Lotte muss an das Baumhoroskop denken, dass Großmutti ihr neulich gezeigt hat. Sie sagt zu Irina: “Deshalb steht die Tanne im keltischen Baumhoroskop. Ich glaube vom 02.01 bis 11.01. und vom 05.07. bis 14.07. Und war es nicht so, dass im Zeichen der Tanne Geborene irgendwie undurchschaubar sind? So undurchschaubar wie ein dichter Tannenwald. Ich glaube Großmutti hat noch gesagt, dass Tannenmenschen  schwierig zu verstehen sind, weil sie einerseits frei und unabhängig sein wollen um ihre edle Schönheit zu zeigen, andererseits suchen sie den Schutz und die Geborgenheit der Gemeinschaft”. Jetzt staunt die Tanne: “Genau so ist es. Ich sehne mich so sehr nach anderen Tannenbäumen, obwohl ich hier meine ganze Schönheit entfalten kann. Aber ich bleibe fest entschlossen und ehrgeizig durch meine Anwesenheit hier den Menschen etwas Gutes zu tun.” Jonas nimmt die Tanne spontan in den Arm. “Danke, du machst das großartig. Ich finde du hast es verdient, fürstlich mit Umarmungen beschenkt zu werden”. Das bringt Irina auf eine Idee: “Kennst du das Baumtarot? Da steht folgendes drin über die Tanne: Die Tanne nimmt den Platz des Fürsten bzw. des Herrschers ein und verkörpert damit den Archetyp des Vaters. So wie die tiefen Wurzeln dem Tannenbaum einen festen Stand verleihen, sorgt der Fürst bzw. der Herrscher für Stabilität und Sicherheit. Er zeichnet sich durch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein aus. Er zögert nicht lange, sondern handelt und packt an. Realismus, Objektivität und Gerechtigkeit stehen im Vordergrund.”

Nach einer sehr langen Pause ergreift Lotte noch einmal das Wort: “Mich erinnern deine Tannenzapfen immer wieder an geheimnisvolle Wälder, an Sagen und an Märchen, die an wohligen Winterabenden in friedvoller Atmosphäre bei Kerzenschein und Keksen gelesen und erzählt werden. Ihr warmer samtiger Duft und ihre liebevolle Ausstrahlung umhüllen mich schützend und wiegen mich in Sicherheit mit mir selber. Das stärkt mein Sicherheitsbedürfnis auch im Sommer, wenn ich einen Tannenzapfen finde.”

“So schön hast du das gesagt. Es ist so hilfreich, das Tannenharz zu verräuchern. Dann kommt Weihnachtsstimmung auf, die gekennzeichnet ist von der Freude auf das Neue in der bewusst erlebten Sicherheit, dass alles in der Schöpfung geborgen ist.”

Lotte, Jonas und Irina halten sich ganz fest an den Händen. Gemeinsam nehmen sie die Tanne in ihre Mitte und umarmen sie herzlich. “Danke, dass du uns Sicherheit gibst und Hoffnung auf einen guten Neuanfang.”

 

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Rezepte mit Tannennadeln

Was kannst du jetzt aber mit der Tanne sofort machen? Dazu lass mich dir sagen, dass die meisten Rezepte ebenso gut werden mit Fichtennadeln oder  Fichtenharz. Du kannst also auch ein oder zwei Zweige von deinem Weihnachtsbaum verwenden.

Das erste Rezept eignet sich besonders dann, wenn du eine leicht verschnupfte Nase hast.

Mische dafür einfach eine gute Handvoll Nadeln mit 3 Esslöffeln gutem Salz. Lasse das Gemisch für ein bis zwei Wochen an einem dunklen Ort durchziehen. Dann löst du in einer flachen Schüssel das Salz in heißem Wasser auf und machst ein Dampfbad. Du nimmst dir ein großes Handtuch, legst es dir über den Kopf und die Schüssel und atmest den Duft des aufsteigenden Dampfes ein.

Vielleicht kennst du eine kleine schwarze Wunderwaffe gegen Wunden und Muskelschmerzen, die es bei deiner Großmutter noch gab? Die Pechsalbe!

Schon bei unseren Urahnen wurde das Harz der Nadelbäume zur Wundheilung und als Mittel gegen Gicht, Rheuma oder bei Brustleiden verwendet, da es eine antiseptische und entzündungshemmende Wirkung hat. Pechsalbe kannst du in gut sortierten Apotheken kaufen oder auch selbst herstellen. Die Zubereitung ist gar nicht so schwer. Hier ist Link zum Rezept: https://docs.google.com/document/d/14Shen6HO8FbC926SLzrQkj2TiiAzzU4IzZwrEZj2L4g/edit?usp=sharing

Ein schönes Ritual kann es sein, das austretende Harz des eigenen Weihnachtsbaumes zu sammeln, der die stille Zeit über seine Präsenz mit der Familie teilte. So kannst du dir die Qualität des Miteinanders bei jeder Räucherung wieder herbei holen.

Oder du gehst hinaus in den Wald und sammelst dort das Harz der Tanne. Du kannst das Harz trocknen oder einschmelzen. In kleinen Grill-Alu-Behältern kannst du das Tannenharz im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Wenn es dann wieder ausgekühlt und ausgehärtet ist, kannst du es aus der Form nehmen. Es klebt jetzt nicht mehr und ist sehr hart geworden, so dass es auch mit dem Hammer weiter zerkleinert werden kann.

Dies sind nur einige wenige Beispiele für Anwendungen mit Tannen – oder Fichtennadeln. Welche Erfahrungen hast du schon gemacht mit diesem wunderwirksamen Baum?

Teile gerne deine Geschichte in den Kommentaren unter diesem Beitrag.

Du kannst das Tannenharz übrigens auch im Fachhandel beziehen, wenn du keine Möglichkeit hast, selber in den Wald zu gehen. Auch kannst du dir ein Tannenduftbad als fertige Mischung erwerben.

Du möchtest gerne mehr erfahren über die Kraft der Bäume und ihre Wesenheiten? Dann schreibe mir gerne an almutschnelle@imurarumi.com oder komm in meinen Telegramkanal: ImurArumI – Wege zur Ur-Kraft. Dort findest du ab demnächst Infos und Möglichkeiten, deine Urkraft wieder zu entdecken. Auch mit Hilfe der Kräuter und Bäume.

Nun wünsche ich dir eine duftende Zeit. Genieße bewusst diese dunkle Jahreszeit und schöpfe aus ihr die Kraft für das kommende Jahr.

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