Für alle suchenden Herzen die sich nach innerem Frieden, Glückseligkeit und Liebe als Bewusstseinszustand sehnen

Jener Teil von uns, den wir „die Persönlichkeit“ nennen, stellt nur das eine von zwei Zugangstoren der menschlichen Seins-Erfahrung dar. Es ist aus der hier beschriebenen Perspektive jenes der Individualebene. Solange das zweite Zugangstor noch nicht geöffnet ist, bleibt die menschliche Seins-Erfahrung auf diese eine Ebene reduziert. Die meisten Menschen sind dadurch unwissentlich, aber unvermeidlich auch blind, mit dieser Ebene identifiziert.

Das zweite Tor ist die zusätzliche Erfahrung, EIN Kollektiv zu sein. Unmittelbar innerlich fühl- und erfahrbar in einem alles miteinander verbindenden, zeit- und raumlosen Ozean der Emotionen und Informationen. Eine Ebene ohne Abgrenzungen.

Die zeitgleiche Erfahrung beider Tore ist die eines namenlosen Beobachters, der sich in allem und durch alles, was er/sie erfährt und wahrnimmt, sich seiner selbst völlig als solcher bewusst, wieder erkennt. Ein vollkommen glückseliger und sich selbst genügender Bewusstseinszustand größter allumfassender Liebe.

Ich bin.

Eine nicht-identifizierte individuelle Persönlichkeit und ein physischer Körper dienen als Ausdrucks-Gefäß und Vehikel für die Zeit des Lebens in dieser Welt.

Damit die noch identifizierte und auf das erste Zugangstor reduzierte Persönlichkeit sich von der Illusion der Identifikation befreien und ihre Aufgabe als Gefäß bewusst erfüllen kann, bedarf es sowohl geistiger, wie auch bestimmter physischer Grundvoraussetzungen.

Zu diesen Grundvoraussetzungen zählen eine von inneren Blockaden befreite Psyche und ein von Umweltgiften gereinigter Organismus. 1 Aber auch eine optimale elektromagnetische Stimulation unseres Zellstoffwechsels durch die in einer sauberen natürlichen elektromagnetischen Umgebung enthaltenen natürlichen Frequenzen. 2

Nur wenn all diese Grundvoraussetzungen gleichzeitig gegeben sind, synthetisiert die im Zentrum des Gehirns sitzende Zirbeldrüse die zur Öffnung des zweiten Tores nötigen Mengen des körpereigenen Moleküls DMT. Dem unbedingten Schlüssel zu dieser Erfahrung. Ohne DMT bleibt das zweite Zugangstor für das universelle Bewusstsein verschlossen, da es, während der irdischen Lebenszeit eines Individuums, über diesen Kanal in einer direkten Wechselbeziehung mit dessen Gehirn steht. 3

Das EINE Namenlose kann dann nicht bewusst in diese Welt durch das Vehikel der individuellen Persönlichkeit hinein geboren werden und sich nicht innerhalb der Vielheit selbst erfahren und sich selbst darin wiedererkennen.

Und die individuelle Persönlichkeit wird ihre Bestimmung nicht erfüllen können, dem EINEN Namenlosen, als Trägergefäß zu dessen Individualerfahrung zu dienen. Selbst wenn diese noch so viel Seelen- und Körperarbeit leistet und sich durch diese wertvolle Vorbereitungsarbeit bereits optimal als Trägergefäß aufnahmefähig gemacht hat. Ohne ausreichende endogene DMT-Synthese bleibt die individuelle Persönlichkeit unvermeidlich auf das eine Zugangstor der Identifikations- und Konzeptebene des Verstandes reduziert und in solchen gefangen.

Elektromagnetisch optimal stimuliert werden unser Zellstoffwechsel, unsere Nervensysteme und die Zirbeldrüse ausschließlich durch die zarten elektromagnetischen Impulssignale der Natur. Zu diesen Frequenzen zählen primär die Schumann-Resonanzen und die Sferics, welche beide während atmosphärischer Vorgänge entstehen. 4 Die Evolution hat unseren Stoffwechsel an diese natürlichen Impulse angepasst. Sie sind sowohl für unsere psychische wie auch unsere physische Gesundheit existentiell.

Inzwischen überlagern die künstlich erzeugten Impulssignale aus Mobilfunk, WLAN usw. diese natürlichen elektromagnetischen Stimulationsfelder in ihrer Intensität jedoch um das Millionenfache. 5 Durch diese Entkoppelung von ihren natürlichen Dirigenten werden der gesunde Zellstoffwechsel und somit auch die Synthese von DMT, Serotonin und Melatonin, in der Zirbeldrüse, stark beeinträchtigt. 6

Es ist die Hybris der identifizierten Persönlichkeit (auch der spirituell identifizierten) anzunehmen, man könnte diese Technologien gänzlich ohne Konsequenzen nutzen. Auch die vielen auf dem Markt erhältlichen Harmonisierungsprodukte täuschen aus dieser Perspektive darüber hinweg, selbst wenn manche von ihnen die schlimmsten energetischen Auswirkungen künstlicher Funkimpulse zum Teil tatsächlich minimieren. Die für alles Lebendige existenziellen aber viel signalschwächeren natürlichen elektromagnetischen Dirigenten bleiben auch trotz „Harmonisierung“ künstlicher Signalquellen weiterhin übertönt und aus der hier genannten Perspektive zellphysiologisch wirkungslos.

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass jede einzelne künstliche Funkquelle, eingeschlossen auch das in Gebäuden omnipräsente 50Hz Wechselfeld des Hausstroms, das Potential besitzt, diese hier beschriebene Erfahrung und damit die uns allen inhärente Grund-Bestimmung zu begrenzen. Bereits in den neunziger Jahren wurde der wissenschaftliche Nachweis der synthesehemmenden Wirkung schwacher künstlicher Magnetfelder auf die Zirbeldrüse von vielen Wissenschaftlern erbracht. 7 Eine Erkenntnis die wir in gesunder Demut akzeptieren sollten.

In ganzer Tiefe erfahrbar ist die Erfahrung des EINEN Namenlosen nur in echten Funklöchern weil nur dort die natürlichen, idealen elektromagnetischen Dirigenten unseres Zellstoffwechsels, ohne künstliche Überlagerungsfrequenzen, wirksam anwesend sind. Menschen, die sich als Gefäß durch Seelenarbeit innerlich bereits gut aufgeräumt und vorbereitet haben, erleben diesen Zustand an solchen Orten dann zum Teil zu ihrer eigenen Überraschung ganz von alleine und ohne weiteres Zutun.

Es gibt in jenem Zustand scheinbar nichts mehr zu tun. Frieden, Freude, Sein. Leider verschwindet dieser von Natur aus vorgesehene Dauerzustand bei den Meisten in der Regel wieder, sobald sie das Funkloch verlassen. Sie erfahren ihn innerhalb der künstlichen Stimulationsfelder des Elektrosmogs, wenn überhaupt, nur in exklusiven Momenten intensiver Meditation, Kontemplation oder tiefer zwischenmenschlicher Herzensbegegnungen.

Nun sind inzwischen nahezu alle Menschen auf dem Planeten von diesem Effekt betroffen. Aber wer die hier beschrieben Erfahrung nicht kennt, wird sie auch nicht vermissen können. So ein Mensch bleibt innerlich angetrieben von einer Sehnsucht, dessen eigentliche Ursache ihm nicht bewusst ist. Die innere Spaltung von sich selbst.

Ihrer eigentlichen Herkunft nicht bewusst, wird er diese Sehnsucht nach sich selbst, durch rastloses Tun, überwiegend in die Welt „hinaus“ projizieren und dort im Konsum von Mentalem, Emotionalem und Materiellem zu erlösen versuchen. Dramatischerweise auch im Namen eines „technischen Fortschritts“, vermeintlich Verbindung schaffender Kompensationstechnologien (Mobilfunk und Co.), deren elektromagnetische Auswirkungen ihn unwissentlich noch tiefer in diese Spaltung seines eigenen Bewusstseins hinein treiben.

Es ist aber Zeit für einen kollektiven Bewusstseinswandel. Und dieser führt zur ganz natürlichen und unmittelbaren Erfahrung, sowohl ein Individuum in Zeit und Raum sowie auch das zeitlose, nicht-duale Kollektiv selbst zu sein.
Ein permanentes zeitgleiches Erleben beider Erfahrungsebenen! 8

Zurück gekehrt in diese dauerhafte innere Wiedervereinigung mit uns selbst erwachen wir zur ganz natürlich, unmittelbaren Erfahrung, EIN kollektiver Organismus mit allem Lebendigen zu sein. Dieser vollste Ausdruck von Empathie korrigiert uns ganz selbstverständlich zur höchsten Achtsamkeit mit allen Wesen und wird uns helfen, den Weg in eine Zukunft zu finden, in der wir alle, geeint in tiefster Verbundenheit und Fürsorge, miteinander leben können.


Quellen und Links

[1] Ein paar Worte zum Umgang mit Ängsten
[2] Luft – Wasser – Raum / Die existenzielle Bedeutung der elektromagnetischen Stimme der Natur
[3] Der Verlust der Selbstwahrnehmung / Elektromagnetismus und Bewusstseinsevolution
[4] Begleittext zum Sferics Video / Infos / Links
[5] Elektrosmog im Vergleich zur elektromagnetischen Stimme der Natur (Sferics) hörbar gemacht (Video)
[6] On the Importance of the Pineal Gland / Hormone der Zirbeldrüse
[7] Pineal Gland – References and Studies from the Early Nineties
[8] Die Tafeln von Chartres / Ein Geist- und Gehirntraining zur Hemisphärensynchronisation

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Texte: © Michael Berstecher
Textversion 1.6 (2021)
Erst-Erstellungsdatum: 2019

Kommentare

  1. Die Welt ist ein Spiegel. Nicht nur für das Individuum sondern auch für das gesamte Kollektiv. Augenblicklich können wir in diesem Spiegel die kollektive Aus-Wirkung einer kollektiv gesetzten Ursache beobachten. Und diese Ursache ist das inneren gespalten-Sein des menschlichen Bewusssteins. Aufgespalten in das sogenannte “Bewusste” und “Un(ter)bewusste”. Sobald der trennende Vorhang zwischen diesen beiden Hälften bei einem Individuum fällt, erfährt es sich auch durch die anderen Individuen bewusst als EIN Gesamtbewusstsein.
    Die Ursachen für das Bestehen des trennenden Vorhang können sowohl psychischer Natur sein, wie individuelle Traumen und Blockaden, aber auch zellphysiologischer und energetischer Herkunft wie Umweltgiftbelastungen und Elektrosmog (siehe Artikel).

  2. Das zeitgleiche Erleben der Erfahrungsebenen ist etwas, was mir vertraut ist. Ich erlebe es täglich ganz konkret im Alltag, wenn ich Botschaften (in einer Art von Symbolsprache) aus der Geistigen Welt empfange, welche mir hilfreiche Hinweise für mein Dasein in der unteren Ebene geben. Selbst wenn ich dadurch das Gefühl habe mich in einer höheren Dimension zu bewegen, bleiben die niederen Dimensionen von Zeit (4.) und Raum (3.) und Fläche (2.) usw. noch erhalten, mit allen darin eingebundenen Realitäten. Ich weiß sie auch zu schätzen. Doch wie wandeln sich diese Realitäten! Aus der jeweils höheren Dimension wird die niedere aus der Starrheit gehoben. Das ist für mich die ´magische Erfahrung´, die Erfahrung der Magie, das macht ein unbeschreibliches Gefühl.
    Ich glaube, dass es zur zeitweiligen Überwindung der Synchronizität eine ganze Reihe von Methoden gibt. Die mit den Farbtafeln von Chartres war mir noch nicht bekannt, obwohl ich bereits in Chartres war. Danke auch dafür!
    Was mir daran besonders gefällt, dass durch diese Methode (aus Blau und Rot) etwas Neues entsteht. Symbolisch ist für mich auch alles darin schlüssig: Aus Blau, symbolisch für königliche Klarheit u. Hinwendung zum Himmel, und Rot, symbolisch für sinnliche Verführung u. satanische Elemente, entsteht in der Begegnung – hier in der liebenden Annahme der Koexistenz – eine neue Farbe, Violett, symbolisch für die Verbindung des Menschlichen mit dem Göttlichen, für Einheitsbewusstsein und für göttliche Liebe.