Entscheidungsprozess

Ich weiß, dass ich nichts weiß.“…dieser berühmte Spruch von Sokrates hat es in sich. Es tut tatsächlich gut sich das bewusst zu machen. Denn oft steht man vor Entscheidungen und weiß einfach nicht die richtige Lösung. Da empfiehlt es sich manchmal einen Testlauf zu starten, in dem man über die Entscheidung spricht, als ob sie schon gefallen wäre. Von der Reaktion der Umwelt lässt sich bisweilen etwas stimmiges ablesen und vor allem die eigenen Gefühle zu der Entscheidung treten womöglich deutlicher hervor. Im Zuge des „Präsentationsprozesses“ bildet sich häufig eine Intuition heraus. Es geht aber mitnichten darum, was die Mehrheit für richtig hält, sondern wann sich mein höheres Selbst einklinkt und mir unmissverständlich zu verstehen gibt: „Das ist es!“ Die Verbindung zum höheren Selbst erhält man ja nicht immer wie selbstverständlich. Es benötigt manchmal etwas Zeit bis die Schichten der Gewohnheit und des Egos freigelegt sind. Da dürfen wir einfach achtsam sein. Die innere Stimme lässt sich nicht in jedem Moment in gleicher Weise abrufen. Aber wenn sie spürbar wird, dürfen wir auf sie voll und ganz vertrauen und dankbar sein, dass wir die Rückverbindung wieder gefunden haben.

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