Der Verlust der Selbst-Wahrnehmung – Die Auswirkungen technisch erzeugter magnetischer Nieder- und Hochfrequenzfelder auf die Bewusstseinsevolution des Menschen

Eine Schrift von Michael Berstecher

Herr Dr. Ulrich Warnke (Biologe, Physiker) hat 2017 ein sehr interessantes Buch veröffentlicht. Sein Titel: „Die Öffnung des 3. Auges“. Darin beschreibt er unter anderem die sehr irritierende Wirkung des gepulsten Hochfrequenzfunks auf die Zirbeldrüse im Zentrum des menschlichen Gehirns1, der vielleicht wichtigsten Hormondrüse in unserem Körper.

Kaum bekannt dürfte sein, dass diese neben dem Glückshormon Serotonin und dem Hormon Melatonin, welches den Schlafrhythmus reguliert und ein sehr wichtiges zellschützendes Antioxidans ist, unter idealen Bedingungen auch selbständig DMT synthetisiert.2, 3, 4, 5 Jenes Molekül, welches Schamanen auch über das Getränk Ayahuasca zu sich nehmen. DMT öffnet, wenn ausreichend vorhanden, das Tor zum bewussten Betreten des Un(ter)bewussten. Jenen Zustand, welchen man auf dem Weg echter Spiritualität auch als „Inneres Erwachen“ bezeichnet.

Ihre hormonregulierende und produzierende Aufgabe kann die Zirbeldrüse, welche laut Dr. Warnke in der Lage ist ein permanentes elektrisches Summenfeld des Gehirns zu ermitteln (Gehirn internes EEG), aus meiner persönlichen Beobachtung jedoch nur dann optimal erfüllen, wenn sie durch die ursprünglichen, natürlich vorhandenen elektromagnetischen Impulse des uns umgebenden natürlichen elektromagnetischen Ozeans harmonisch stimuliert wird.8, 9 Diese „Harmonie“ haben wir heute aber um das bis zu 200 Millionenfache durch künstliche, Frequenzen und Signalimpulse überlagert.7

Abgesehen von den vielen gesundheitlichen und psychischen Problemen, welche durch eine von außen in ihrer optimalen Funktion gestörten Zirbeldrüse resultieren, darf man auch behaupten, dass es wenig Sinn macht, neben einem eingeschalteten Handy, im WLAN oder ganz allgemein innerhalb künstlicher Wechsel- und gepulster Frequenzfelder zu meditieren. Zumindest darf man sich nicht wundern, wenn dabei keine wesentlichen transzendenten, das Bewusstsein wirklich erweiternden Erfahrungen gemacht werden.

Im nachfolgenden Video kann man in einer Gegenüberstellung beide elektromagnetischen Stimulationsquellen hören. Die natürliche und die künstliche. Hieraus wird ersichtlich, dass die Menschheit ihre natürliche Bewusstseinsentwicklung aktuell massiv stört und vermutlich nur weiter vollziehen kann, wenn sie zu 100 Prozent auf jegliche, heute verwendete Funktechnik verzichtet. Eine aus momentaner Perspektive utopische Forderung. Jedoch werden wir im anderen Fall jenen wesentlichen Anteil von uns selbst, den wir so achtlos als Unterbewusstsein degradieren, sehr wahrscheinlich nicht bewusst integrieren können.

Die bewusste Erfahrung des sogenannten Un(ter)bewussten stellt sich als eine kollektive heraus. Hier sind wir alle direkt wahrnehmbar miteinander und unmittelbar fühlbar verbunden. Diese erfahrbare Aufhebung der vermeintlichen geistigen und emotionalen Grenzen des „Individuums“ entpuppte dieses Individuum als Illusion. Wir sind ähnlich den Bienen, EIN kollektives psychisches Wesen innerhalb eines psychischen Bewusstseinsozeans, wenn auch in physisch individuellen Ausdrucksformen.19

Diese unmittelbare Erfahrung ist die alleinige Basis für einen dauerhaften, echten Weltfrieden, echtes Mit-Gefühl und das echte Bedürfnis eines achtsamen Umgangs mit allem Lebendigen. Einer wirklichen Transformation der menschlichen Gesellschaft. Denn niemand schneidet absichtlich ins Fleisch seines Gegenübers oder zerstört die Natur, wenn er sich selbst auch zusätzlich als jene erfährt.

Natürliche und künstliche ELF-Pulsung im Hörvergleich

Ein natürliches elektromagnetisches Orchester

Wir leb(t)en in einem natürlichen elektromagnetischen Ozean.20 Dieser bestand im Wesentlichen aus den Schumann-Resonanzen und den sogenannten Sferics. Erstere sind benannt nach dem deutschen Physiker und Elektroingenieur Winfried Otto Schumann, welcher diese im Jahre 1952 entdeckte.

Die Schumann-Resonanzen sind sehr signalschwache elektromagnetische Langwellen im sogenannten ELF-Frequenzspektrum (3 – 30 Hz), welche als stehende Wellen zwischen Ionosphäre und Erdoberfläche reflektiert, sich in der Atmosphäre ausbreiten. Genährt werden sie durch Blitzentladungen. Ihre Wellenlängen ergeben sich durch den Erdumfang. Die Grundfrequenz liegt bei 7,83 Hz. Es folgen vier weitere (Obertöne) mit 14,3 Hz – 20,8 Hz – 27,3 Hz und 33,8 Hz.8

Die Sferics entstehen als amplitudenstarke, zum Teil hochfrequente, elektrische Impulse bei meteorologischen Vorgängen. Diese atmosphärischen Entladungen bewegen sich wetterspezifisch im Frequenzspektrum zwischen 1,5 kHz und 40 kHz. Bei Wirbelstürmen sogar um die 55 mHz.7, 9, 11, 29, 34

Man kann diese natürlichen Signale mit einem Orchester vergleichen. Die sehr niederfrequenten Schumann-Resonanzen scheinen darin wie ein Dirigent die Biologie, und die mit dieser in direkter Wechselwirkung stehenden Psyche, harmonisch zu „takten“ 31, während die Sferics, die das Nervensystem stimulierenden Instrumente und Solisten sind.10, 11, 16

Es genügt bereits, wenn man sich der Schumann-Grundfrequenz von 7,83 Hz, durch einen künstlichen Frequenzgenerator erzeugt, aussetzt, um ein deutliches Wohlbefinden wahrzunehmen und um einen, aus heutiger Perspektive, leicht erweiterten Bewusstseinszustand in individuellem Umfang zu erfahren.6 Wenn man sich vor Augen führt, dass diese natürlichen elektromagnetischen Signale schon immer da waren, verwundert diese Stimulationskopplung aus evolutionsbiologischer Sicht nicht wirklich.10, 11, 12

Es scheint, als würde der Körper nur darauf warten, seinen im Signallärm des Elektrosmogs verschüttet gegangenen Dirigenten endlich wieder zu hören, was offenbar unmittelbar den Zellstoffwechsel begünstigt und die Produktion des Bewusstseinsmoleküls DMT in der Zirbeldrüse ankurbelt. Vorausgesetzt, dass diese in ihrer Funktion nicht bereits durch andere Faktoren eingeschränkt ist (siehe Anmerkungen).

Körpereigenes DMT vertieft unsere Umwelt- und Selbstwahrnehmung je nach Dosis erheblich. Sowohl unsere emotionale Empfindungsfähigkeit als auch unsere Sinneswahrnehmungen werden deutlich intensiviert und erscheinen sehr tief, plastisch und lebendig. Bei sehr hohen Dosen öffnet DMT sogar die Brücke zum bewussten Betreten des Un(ter)bewussten. In jene Erfahrungen darf man auch alles hinein verorten, was man unter dem Begriff der Spiritualität zusammenfassen kann.2, 4, 5, 19

Man kann sich das menschliche Bewusstsein als zwei Ufer eines Flusses vorstellen. Das eine Ufer repräsentiert die Erfahrung des rationalen Verstandes sowie der Ich-Identifikation und des Erlebens innerhalb einer materiellen Umwelt. Das gegenüberliegende Ufer repräsentiert die emotionale, energetische Erfahrung der Umwelt und des Ich-losen Seins. Das DMT ist wesentlicher Bestandteil der beide Ufer miteinander verbindenden Brücke.

Sehr interessant sind die vielen indirekten Erfahrungsberichte aus dem Internet. Diese finden sich ganz unerwartet in einer Szene, die auf den ersten Blick mit Bewusstseinsentwicklung überhaupt nichts Offensichtliches zu tun zu haben scheint: der High-End Hi-Fi-Szene.
Dort werden Schumann-Resonatoren, im Raum aufgestellt, zur „Klangverbesserung“ eingesetzt. Keiner dieser Elektronikspezialisten weiß jedoch um die eigentliche Ursache dieser erfahrbaren Klangverbesserung. Physikalisch betrachtet gibt es scheinbar keine Erklärung für dieses Phänomen. Diese „Erfahrungsberichte“ jedoch untermauern die Beobachtung, dass durch die Kopplung des Nervensystems mit der Schumann-Resonanz und den Sferics mehr DMT synthetisiert und im Gehirn ausgeschüttet wird. Leider führt eine Entkoppelung der Zellstoffwechselstimulation von diesen Naturfrequenzen in umgekehrter Weise auch zu einem DMT und somit Wahrnehmungsverlust.13

Besonders eindrücklich ist dieser sehr ausführliche Bericht eines Hi-Fi Enthusiasten (letzter Abschnitt / Wirkung)

Biologische Wirkungen von natürlichen elektromagnetischen Feldern

Bereits in den 90er Jahren wurde erkannt, dass auch sehr schwache elektromagnetische Wechselfelder biologisch wirksam sind. Offenbar sind diese in der Lage, einen direkten Einfluss auf Ionen auszuüben, welche elektrochemisch an Stoffwechselprozessen und Signalübertragungen innerhalb biologischer Zellen beteiligt sind.15, 16, 25, 26, 30 Zu diesen sogenannten „nicht-thermischen Wirkungen“ finden sich in der Anlage einige sehr interessante frühe Studien.14, 34, 35

Das wohl bekannteste Beispiel einer „nicht-thermischen Wirkung“ auf die Stoffwechselchemie, dürfte die Photosynthese der Pflanzen sein. Auch Licht ist elektromagnetischer Natur. In diesem Beispiel beruht die nicht-thermische-Wirkung auf Resonanzabsorbtion.30 Jede Lichtfarbe entspricht einer anderen elektromagnetischen Frequenz. Über die Pigmentfarbe der Blätter, stellen die Pflanzen sozusagen das gewünschte Empfangsprogramm ein. Auf diesem Wege können die Pflanzen genau jene elektromagnetische Frequenzenergie absorbieren, welche die am Photosyntheseprozess beteiligten Moleküle für diesen benötigen.17

Schumann-Resonanzen und Sferics als natürliche Stimulationsquelle für intrazelluläre chemische Prozesse und Gehirnwellen?

Die enorme Empfindlichkeit einer Nervenzelle (Neuron) liegt bei einem Vierzigtausendstel eines Volts. Tatsächlich bewegen sich die natürlichen Schumann-Frequenzen (7 – 40 Hz) innerhalb desselben Frequenzspektrums, in dem auch unserer Gehirnwellen tätig sind.18, 32 Wie bereits oben beschrieben, erfahren die meisten Menschen ein sofortiges Wohlbefinden, eine Vertiefung ihrer Sinneswahrnehmungen und einen aus heutiger Perspektive zum Teil leicht veränderten Bewusstseinszustand, wenn sie sich simulierten Sferics und Schumann-Resonanzen aussetzen.6, 32 Auch das bekannte Phänomen der Wetterfühligkeit lässt sich über die Stimulationskopplung des Nervensystems und des Zellstoffwechsels an Sferics und Schumann-Resonanzen erklären.10, 11, 12, 16, 24, 34

(Diagramm: Messstation in Tomsk / Schumann-Resonanzen Livedaten: http://tinyurl.com/ub2ssjw)

 

Die Neuro-Forschung unterteilt die Gehirnwellenaktivität in verschiedene Frequenz- und Wellenbänder, die sich innerhalb des menschlichen Gehirns auch zusätzlich durch die Struktur ihrer Wellenform charakteristisch unterscheiden. Differenziert wird in folgende Bereiche:

  1. Delta-Wellen: Delta-Wellen weisen eine niedrige Frequenz von 0,1 bis <4 Hz auf. Sie sind typisch für die meist traumlose Tiefschlafphase.
  2. Theta-Wellen: Als Theta-Welle wird ein Signal im Frequenzbereich zwischen 4 und <8 Hz bezeichnet. Sie treten vermehrt bei Schläfrigkeit und in den leichten Schlafphasen auf.
  3. Alpha-Wellen: Als Alpha-Welle wird ein Signal im Frequenzbereich zwischen 8 und 13 Hz bezeichnet. Ein verstärkter Anteil von Alpha-Wellen wird mit leichter Entspannung bzw. entspannter Wachheit, bei geschlossenen Augen, assoziiert.
  4. Beta-Wellen: Als Beta-Welle wird ein Signal im Frequenzbereich zwischen 13 und 30 Hz bezeichnet. Sie treten bei aktiver Konzentration auf.
  5. Gamma-Wellen: Als Gamma-Welle wird ein Signal im Frequenzbereich über 30 Hz bezeichnet. Sie tritt zum Beispiel bei starker Konzentration, Lernprozessen oder dem Meditieren auf. Bei Mönchen mit langjähriger Meditationspraxis werden über 30-fach erhöhte Amplituden gemessen. Neuere Forschungen zeigten das Auftreten des Gammabandes bei der sogenannten Synchronisation von verschiedenen Hirnarealen.

Biologische Wirkungen von künstlichen elektromagnetischen Feldern

Auch künstlich erzeugte elektromagnetische Frequenzen haben auf dem beschriebenen Weg der nicht-thermischen Wirkung die Möglichkeit, den Zellstoffwechsel zu beeinflussen.30 Welche Auswirkungen diese unnatürlichen Beeinflussungen haben können, wurde bereits in frühen Studien ausführlich dargelegt.14, 25, 26, 27, 31, 34

In der folgenden grafischen Gegenüberstellung sieht man deutlich die massive Überlagerung der von der Biologie und Natur besetzten Frequenzbereiche durch technologische Anwendungen:

Natürliches Frequenzspektrum:


Technisches Frequenzspektrum:

Grafiken © diagnose:Funk 2019 nach Oberfeld 2005

 

Die Pulsung

Mobilfunk, WLAN und Co. erzeugen nicht nur Hochfrequenzen. Aufgrund der bei diesen Technologien angewandten Amplitudenmodulation, auch Pulsung genannt (siehe Grafik), entstehen, zusätzlich zur signalübertragenden Hochfrequenz, auch niederfrequente Signalimpulse und dies exakt im biologisch relevanten ELF-Frequenzspektrum unserer Naturfrequenzen.22 Leider unterscheidet sich auch die Signalform vollständig von der Natürlichen. Diese unnatürlich abgehackten elektromagnetischen Impulse, die jeder schon einmal gehört hat wenn das Handy in der Nähe eines Radios lag, liegen je nach Mobilfunkstandard zwischen 8 Hz und 10 Hz und damit auch mitten im Bereich unserer Gehirnwellen. Da die Evolution primär in diesem Frequenzfenster zu hören gelernt hat scheint es naheliegend zu verstehen welch prominente Schlüsselposition diese extrem niederfrequenten Signalimpulse (ELF), im Gesamtverständnis der biologischen Wirkungen, einnehmen. 10, 23, 27, 31, 32, 34, 35,36,37

Auch unsere Zirbeldrüse wird insbesondere von dieser technischen Pulsung irritiert.14, 35 Bereits seit Anfang der 90er Jahre ist bekannt, dass die Funktionen der Zirbeldrüse bereits durch schwache künstliche Magnetfelder stark eingeschränkt werden. Mit elementaren Folgen nicht nur für unser Wohlbefinden, unsere Immunabwehr und Zellregeneration sondern eben auch für unsere Wahrnehmung. 38

Ist der moderne Zivilisations-Mensch ein geistig einseitig eingeschränkter?

Es scheint, dass die enorme elektromagnetische Überbelastung unseres natürlichen elektromagnetischen Ozeans mit künstlichen Signalen über die letzten Jahrzehnte, neben Melatonin, auch zu einer kontinuierlichen Abnahme unserer DMT-Blutspiegel führte, wodurch sich die gesamte Zivilisation auf Erden, aufgrund der damit einhergegangenen veränderten Selbstwahrnehmung, schleichend von Generation zu Generationen, maßgeblich verändert hat.35 Durch die überwiegend reduzierte Selbstwahrnehmung der einzelnen Individuen auf die rationale Uferseite des Verstandes konnte sich das heutige, überwiegend einseitig materialistisch ausgerichtete Weltbild und die daraus resultierende Gesellschaftsform überhaupt erst in ihrer jetzigen Form ausbilden. Auch die von diesem Effekt betroffenen Wissenschaftler betrachten das Universum überwiegend von dieser einen Uferseite des Bewusstseins aus und können seine nicht materielle Seite von daher weder wahrnehmen noch beschreiben.

Der heutige Zivilisationsmensch lebt nun geistig und ihm selbst nicht einmal bewusst, überwiegend gefangen hinter einem selbst geschaffenen Elektrozaun, welcher die Brücke zum anderen Bewusstseins-Ufer blockiert.39 Er hat durch die millionenfache Überlagerung des natürlichen Dirigenten der Schumann-Resonanzen und der Sferics mittels künstlicher Signale seine Koppelung und selbstverständliche Selbst-Erfahrung, auch in unmittelbarer gefühlter direkter Verbindung mit der Natur und allem Sein zu stehen, verloren, auch wenn die Erfahrungstiefe schon in vortechnologischen Zeiten sehr individuell ausgeprägt war. Die Brücke selbst stand allen vorangegangenen Generationen grundsätzlich offen.

In seiner unbewussten Sehnsucht nach eben dieser verlorenen Verbindung erschafft der Zivilisationsmensch ständig neue Kompensationstechnologien, welche ihn paradoxerweise immer tiefer in diese Abspaltung und damit Disharmonie mit sich selbst und allem Lebendigen hineinführen. Mit schwersten Folgen für Gesellschaft, Gesundheit, Bewusstseinsentwicklung und Umwelt. Sehr wahrscheinlich wird diese geistige Abwärtsentwicklung mit der Einführung der neuen 5G Technologie einen weiteren und möglicherweise sogar finalen Tiefpunkt erreichen.

Ein Lösungsvorschlag

Wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch nicht diskutiert, so könnte ein erster möglicher Schritt einer Kompromisslösung darin bestehen, die Sendeleistungen technologischer Anlagen soweit abzusenken, dass die natürlichen Felder wieder „sichtbar“ werden und die Oberhand behalten, um von der Biologie weiterhin gehört zu werden. Ob dies jedoch ohne Qualitätseinbußen der technischen Anwendungen umsetzbar ist, bleibt fraglich.

Dennoch würde sich sehr wahrscheinlich der physische und psychische Gesamtgesundheitszustand der gesamten Bevölkerung deutlich stabilisieren. Durch den hierdurch verbesserten Zugang zur anderen Uferseite des Bewusstseins mit seiner ganzheitlichen Selbsterfahrung könnte auch der grundsätzliche Bedarf nach diesen Kompensationstechnologien stark absinken, da diese nun ganz unmittelbar als Selbst-einschränkend erfahren würden.

Eine Steigerung dieses positiven Effekts könnte man durch die Installation künstlicher Schumann-Resonanz und Sferics Sendeanlagen erzielen, welche diese Signale versuchen zu simulieren.

Der letzte Schritt bestünde im vollständigen Verzicht auf jegliche Funktechnik, da diese Gehirn, Nervensysteme und Zellstoffwechsel aller biologischen Lebewesen immer unvermeidlich beeinflussen.14, 15, 25, 35 Hochleistungs-Glasfasernetze und kabelgebundene Technologien müssen die alternativen Technologien der Zukunft sein, wenn der Mensch sein volles Bewusstseinspotenzial sowohl als Individuum als auch als Kollektiv erkennen und entfalten will. Die Folgen einer solchen vollständigen Entfaltung sind für die meisten heutigen Menschen noch kaum zu erahnen.

Die Schnittstelle des Geistes zur Selbst- und Welterfahrung ist unser Gehirn, Realität von daher immer individuell und subjektiv. Eine Erweiterung unserer Wahrnehmung führt unweigerlich zu einer Erweiterung unseres Selbst- und Weltbildes. Körpereigenes DMT vertieft unsere Wahrnehmung erheblich. Dies kann in Folge zu einer ganz neuen Erfahrung von Mensch-Sein führen und in dessen Folge die bisherigen geltenden gesellschaftlich-sozialen Werteausrichtungen und Bedürfnisse über den Haufen werfen.

Foto: © dreamstime.com

 

Anmerkungen

Grundlage zu der hier beschriebenen Erfahrung ist die uneingeschränkte Funktion einer gesunden Zirbeldrüse. Leider scheint diese auch für andere Umwelteinflüsse sehr sensibel zu sein. So soll sie durch die Einnahme von Fluoriden, enthalten in Zahnpasta, Speisesalz und damit auch in sehr vielen Nahrungsmitteln (Fertigprodukten), verkalken und ihre Funktion stark einbüßen. Auch die Belastung mit Schwermetallen (Impfungen, Zahnfüllungen, usw.) soll ihr sehr zusetzen. Jedoch sind diese Zivilisationsfolgen nicht unbedingt irreversibel. Durch eine bewusste Ernährungsumstellung, Entgiftungskuren und Meditation kann auch eine belastete Zirbeldrüse wieder zu ihrer vollen Funktionalität zurückfinden.

Es gibt noch einen weiteren interessanten Zusammenhang in Bezug auf Ernährung und DMT. Um den unter idealen Bedingungen im Blut enthaltenen DMT-Spiegel zu regulieren, bedient sich unser Körper eines Enzyms. Es heißt Monoaminoxidase (MAO). Dieses mitochondriale Enzym ist in der Lage, DMT abzubauen. Aber auch beim Verstoffwechseln von tierischem Eiweiß greift der Körper auf MAO zurück. Entsprechend viel MAO stellt der Körper bei Personen bereit, welche regelmäßig tierische Eiweiße konsumieren. Leider fällt bei diesen Personen in Folge auch ihr DMT-Spiegel in den Keller. Vor allem, wenn die gesunde Funktion der Zirbeldrüse, dieses zu bilden, durch Umwelteinflüsse ohnehin schon eingeschränkt ist. Vermutlich ist dieser Wirkmechanismus auch einer der Gründe, weshalb in den meisten spirituellen Traditionen auf tierisches Eiweiß in der Ernährung überwiegend verzichtet wird.


Quellen

[1] Dr. Warnke 2017 „Die Öffnung des 3. Auges“ (Seite 107, Punkt 2 + 3)
[2] Dr. Warnke 2017 „Die Öffnung des 3. Auges“ (Die Hormone der Zirbeldrüse: Seite 101)
[3] DMT (Auch körpereigene Synthese)
[4] Steven A. Barker 2018 „DMT, an Endogenous Hallucinogen: Past, Present, and Future Research to Determine Its Role and Function“
[5] Wallach J.V. 2009 “Endogenous hallucinogens as ligands of the trace amine receptors: a possible role in sensory perception”
[6] Kemp Elektronik, Schumann-Simulator, Erfahrungsbericht
[7] Sferics / Hörbeispiel
[8] Schumann-Resonanz (Wikipedia)
[9] Sferics (Wikipedia)
[10] Zeit Magazin 1990 „Der Mensch und sein Wetter“ (Seite 7, Absatz 3)
[11] Wolfgang Schippke 1996. „Der Einfluss von Sferics auf den Organismus“
[12] Dipl.-Ing. Rainer Elschenbroich, Böblingen 1996, Kapitel 4.2
[13] A. Lerchl 1992. Künstliche schwache Magnetfelder reduzieren die Melatoninsynthese im Pinealorgan. Kleinheubacher Berichte Band 35 (Seite 291)
[14] Forschungszentrum Deutsche Bundespost Telekom 1992. Kleinheubacher Berichte Band 35
[15] Hans Baumer: „Sferics“ ISBN 3498004875 (Seite 216: Elektromagnetische Schwingungspakete und ihre Wirkung auf atomare Bindungen).
[16] Hans Baumer: „Sferics“ ISBN 3498004875 (Seite 159: Wetterabhängige physiko-chemische Prozesse).
[17] Die Photosynthese als Beispiel einer nicht-thermischen-Wirkung
[18] Elektroenzephalografie (EEG)
[19] G. Pennington 1988: „Die Tafeln von Chartres – eine archaische Meditationstechnik und ihre Bedeutung für die moderne Bewusstseins- und Hemisphärenforschung“
[20] M. Berstecher 2019: „Luft – Wasser – Raum / Die existenzielle Bedeutung der elektromagnetischen Stimme der Natur“
[22] Dipl. Ing. Ralf Dieter Wölfle: „Die hochfrequente Pulsung beim GSM-System“
[23] Prof. Dr. Karl Hecht. Wirkung der 10 Hz Pulsation von WLAN
[24] Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität (Forschungsbericht)
[25] Umwelt – Medizin – Gesellschaft, K. Scheler 2016 „Polarisation. Ein wesentlicher Faktor zum Verständnis biologischer Effekte von gepulsten elektromagnetischen Wellen niedriger Intensität“
[26] Strahlenschutzkommission 1991 (Seite 6, Absatz 2)
[27] Dr. Warnke 2009 „Ein initialer Mechanismus zu Schädigungseffekten durch Magnetfelder bei gleichzeitig einwirkender Hochfrequenz des Mobil- und Kommunikationsfunks“
[28] Dr. Warnke 2013 „Steigende Burn-Out Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks“
[29] Hans Baumer: „Sferics – Die Entdeckung der Wetterstrahlung“ ISBN 3498004875.
[30] Resonanzabsorbtion: Jedes Atom u. jede Atomverbindung (Molekül, Kristallgitter) besitzt eine entsprechende Resonanzfrequenz. Wird mit dieser angeregt, absorbieren die Atome deren Energie, wodurch sie elektrisch instabil werden und Verbindungen zerreißen können. Der Stoffwechsel macht sich auf diese Weise die Naturfrequenzen als Energiequelle gezielt zunutze.
[31] Wever R. 1973 “Human circadian rhythms under the influence of weak electric fields and the different aspects of these studies”
[32] Schumann Resonances and their Effect on Human Bioregulation
[33] Ulrich Schaptke „Strahlende Aussichten“ ISBN 9783933559449 (Seite 122).
[34] Baumer & Sönning 2002 „Das natürliche Impulsfrequenzspektrum der Atmosphäre und seine biologische Wirksamkeit“
[35] Pineal Gland – References & Studies from the early 90s
[36] Dr. rer. nat. Lebrecht von Klitzing “Der „oxidative Stress“ – ein Ausflug in die Zellphysiologie”
[37] Dipl. Ing. Ralf Dieter Wölfle: „Die hochfrequente Pulsung beim GSM-System“
[38] Dr. Rick. Strassmann „DMT Das Molekül des Bewusstseins“
[39] Rudolf Steiner – Frühe Beobachtungen und Zitate: “Da war es leichter, Mensch zu sein”

Hinweis: Bei den mit PDF markierten Links handelt es sich um Downloads. Die Dateien öffnen sich in der Regel nicht automatisch und befinden sich nach Anklicken der Links zuerst im lokalen Downloadverzeichnis deines Computers. Dort können sie gefunden und geöffnet werden.


Texte: © Michael Berstecher
Textversion 1.8 (2021)
Erst-Erstellungsdatum: 2019

Artikel als PDF herunterladen


Anlagen






Texte: © Deutsche Bundespost Telekom 1992 “Kleinheubacher Berichte Band 35”

 

© Deutsche Bundespost Telekom. Kleinheubacher Berichte Bd 35 (Alle Studien)

Kommentare

  1. Hallo Michael, danke für den sehr erhellenden Beitrag! Jetzt verstehe ich warum ich es in der Stadt einfach nicht mehr aushalten kann. Auch wetterfühlig bin ich u reagiere sehr sensibel auf kosmische Strahlen, die seit einiger Zeit vermehrt auf uns einwirken. Ich teile deinen Blog gerne!