Als Kräuterhexe zwischen Haustür und Gartenzaun

Als Kräuterhexe/r zwischen Haustür und Gartenzaun

Wie du ganz leicht an die gesunden Wildpflanzen für deine gesunde Ernährung kommst oder wie auch du ein/e Kräuterhexe/r wirst

Ein Blick von deiner Haustür bis zum Gartenzaun

Schau doch mal vor deine Haustüre. Ist dort immer alles gepflegt? Ist der Weg in deinem Garten sauber geharkt oder sogar gefegt?

Oder schaut dich das ein oder andere „Unkraut“ unschuldig an? Fast könnte man meinen, dass es zu dir sagt: „Ich kann doch auch nichts dafür. Mein Samen ist genau hier her geweht worden. Also wachse ich jetzt hier. Es ist zwar anstrengend, aber ich habe so eine große Lebenskraft. Da kann ich auch zwischen den Steinen herauswachsen.“

Und wenn du dann vielleicht in den Teil deines Gartens kommst, wo du das Gemüse anbaust. Wie sieht es dort aus? Die schnurgerade gezogenen Reihen mit jeweils einer Sorte Gemüse? Dazwischen befinden sich ordentlich festgetretene Wege, die nackt in der Sonne glänzen?

Oder bedeckt die Vogelmiere, der Wegerich und vielleicht sogar der Giersch die freien Stellen zwischen den Gemüsepflanzen?

Was denkst du, wenn du all diese nicht gesäten Pflanzen zwischen deinem Gemüse entdeckst? Sind es für dich ärgerliche Unkräuter? Oder kannst du ihnen mit wertschätzender Anerkennung entgegentreten?

Gedanken der Wertschätzung

Vielleicht hast ja auch du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, was da gerade in deinen Beeten und auf deinen Wegen so mutig die Blätter und Blüten der Sonne entgegen streckt. Und vielleicht kennst du schon einige dieser wilden Pflanzen und weißt, dass sie sehr wohl ihre Daseinsberechtigung in der Schöpfung  haben, weil sie so unterschiedliche und heilwirksame Inhaltstoffe für uns Menschen bereithalten. Sicher kennst du die Brennnessel, den Giersch, den Löwenzahn, das Gänseblümchen, den Spitzwegerich und den Breitwegerich, den Beifuß und den Beinwell.

Wenn ich diese wundervollen Namen der Pflanze höre, dann denke ich als Kräuterhexe sofort an Brennen auf der Haut, an knackende gichtige Gelenke, an die Bisskraft eines Löwen, an eine von Gänsen kurz gefressene Wiese, an eine spitze Lanze, die mir den Weg zeigt, an ein Wundpflaster, das meine Blasen an den Füßen vom langen Laufen heilt, an ein Stärkungsmittel auf langen Reisen und an ein Erste-Hilfe-Set für Knochenbrüche und Verstauchungen, die mir unterwegs begegnen könnten.

Schon die Signaturenlehre nach Carl von Linné und einige andere alte Lehrer und Heilkundige haben sich dieser Sprache der Pflanzen zu Nutze gemacht. So sind sie davon ausgegangen, dass jede Wildpflanze durch ihr Aussehen eine Botschaft über ihre Heilwirkung an uns Menschen sendet. Wenn wir also genau hinsehen, erkennen wir die Wirksamkeit der Pflanze bereits an der Form der Blätter, der Wurzeln oder der Blüten. Vielleicht kennst du das Leberblümchen mit seinen leberförmigen Blättchen? Oder denke doch mal an die winzigen Blättchen der Schafgarbe mit den ebenso winzigen Widerhaken, die wie kleine Bürstchen aussehen. So ist es auch die Hauptheilwirkung dieser Heilpflanze, den Darm und die inneren Verdauungsorgane zu reinigen. Oder schaue dir die kleinen durchlöcherten Blättchen des Johanniskraut an, dass die Sonnenstrahlen hindurchlässt. So lässt diese Pflanze das Sonnenlicht in ein trauriges Gemüt und wirkt stimmungsaufhellend. Möglicherweise fallen auch dir noch weitere Wildpflanzen auf, wenn du aufmerksam durch die Natur streifst.

Gedanken zum Gemüse

Und jetzt denke mal an Spinat, Kohl, Tomaten, Gurken, Bohnen und Erbsen, Kartoffeln und Getreide. Also mir fällt da kein besonderes Merkmal auf. Wie geht es dir?

Und dennoch haben auch diese Kulturpflanzen ihre Daseinsberechtigung. Sie haben ebenfalls gute gesunde Inhaltstoffe und sie nähren deinen Körper. Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Chlorophyll und vor allem die für unser Verdauungssystem so wichtigen unverdaulichen Füllstoffe, die in Kombination mit Wasser den Abtransport von toxischen Stoffen übernehmen. Die Kulturgemüsepflanzen sind aus einer gesunden Ernährung nicht weg zu denken. Sie haben ihren festen Platz in unseren Speiseplänen. Sie machen dich satt und sie sind, falls du keinen Garten hast, überall für dich erreichbar. Sie nähren sogar noch den Bauern, der sie anbaut, die Mitarbeiter im Großhandel, die Angestellten in so mancher Fabrik und dem Supermarkt, in dem du dein Gemüse kaufst. Das sind eine Menge Menschen, die von dieser Branche leben können – keine Frage. Und doch haben einige Untersuchungen und Studien in den letzten Jahren festgestellt, dass die Inhaltstoffe in Kulturgemüse immer geringere Mengen aufweisen. Bei tiefer forschenden Untersuchungen haben Biologen herausgefunden, dass die Kulturgemüsesorten nur so viel Inhaltstoffe enthalten, wie sie aus dem Boden herausziehen können. Durch die immer intensivere  Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen sind unsere Böden jedoch immer mehr ausgelaugt und weniger gehaltvoll. So sind auch die landwirtschaftlich angebauten Gemüse weniger gehaltvoll. Um unseren optimalen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ab zu decken müssten wir Unmengen an Gemüse essen. So hat die DGE ihre Empfehlung von 5-6 Portionen Obst und Gemüse am Tag von vor einigen Jahren erst kürzlich erhöht. 10 Portionen sollen es optimaler Weise seit diesem Jahr sein. Schaffst du das?

Jetzt könntest du ja auf die Idee kommen, dass du die womöglich fehlenden wertvollen Inhaltstoffe von Obst und Gemüse durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen könntest. Die Bandbreite der Angebote ist so groß und so  vielfältig wie die Angst der Menschen vor der Unterversorgung. Dieses Thema mag ich allerdings an anderer Stelle für dich beleuchten.

Kräuterhexenwissen für deine Gesundheit

Heute und hier mag ich als Kräuterhexe eine Möglichkeit für dich eröffnen, die dir ein Vielfaches an Nährstoffen, ein Minimum an Investition, ein Maximum an Energie und ganz viele positive „Nebenwirkungen“ beschert.

  1. Nährstoffe

Kommen wir also zu den Nährstoffen. Die Brennnessel enthalt 7x so viel Eisen wie Spinat, der Giersch ca. 3x so viel Magnesium wie Weißkohl und fast genauso viel Vitamin A wie Spinat, das Gänseblümchen etwa doppelt so viel Eiweiß wie Chinakohl und ähnlich viel Kalium wie Spinat, der Löwenzahn steht dem in nichts nach. Er enthält 5x so viel Eiweiß wie Kopfsalat, genauso viel Calcium wie Weißkohl und doppelt so viel Vitamin C wie Spinat. Das sind nur einige der isolierten Inhaltstoffe von Wildpflanzen. Darüber hinaus hält jedes Wildkraut eine ganz individuelle Kombination an Wirkstoffen, die du für dich und deine Gesundheit einsetzen kannst. Da sind die wilden Gemüsepflanzen wie der Gute Heinrich, die Brennnessel, die Melde, der Löwenzahn, der Giersch, die Malve  und weitere. Dazu kommen dann die Heilpflanzen, die spezielle Wirkstoffkombinationen enthalten, mit denen du dein System stärken oder Symptomatiken klären kannst. Besonders die ganze Pflanze enthält die optimale Wirkstoffkombination für die einzelnen Herausforderungen.

  1. Minimale Investition

Und das alles für die minimale Investition eines Spazierganges im Wald oder eines Streifzuges durch deinen Garten. Genieße die Fülle und Vielfalt. Bitte um die Unterstützung durch die Wildpflanzen. Sie werden dir auf ihre ganz eigene Weise zeigen, welche du gerade brauchst. Durch den Kontakt zu diesen Wildpflanzen bekommst du auch ein Gefühl dafür in welcher Anwendung du die Pflanzen zu dir nehmen solltest. Es gibt da die Möglichkeit als Gemüse, im Salat, als Tee oder Tinktur. Die Natur beschenkt uns so reichhaltig mit dem, was uns gut tut, dass wir nur zugreifen müssen. Das Danke sagen sollten wir allerdings nicht vergessen für dieses reichhaltige Geschenk.

  1. Maximale Energie

Ein Maximum an Energie? Das darfst du für dich ausprobieren. Nimm dir für die nächsten zwei Wochen mal die Zeit, jeden Tag einen Wildkräutersmoothie oder Salat zuzubereiten. Dazu pflücke einfach eine Handvoll Wildkräuter direkt vor deiner Haustür und füge sie deinem Smoothie oder deinem täglichen Salat hinzu. Und dann beobachte dein Befinden. Nutze auch die Möglichkeit dir einen Tee zuzubereiten und diesen zu deinem Wohl zu genießen.

  1. Positive Nebenwirkungen

Nun mag ich dir noch von den Positiven Nebenwirkungen erzählen. Kennst du das wohltuende Gefühl des Waldbadens? Es ist inzwischen sogar wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein 30minütiger Spaziergang im Wald dein Immunsystem für eine Woche stärkt. Was will man mehr?! Auch der Kontakt und die Beschäftigung mit den Wildpflanzen erdet dich, schafft also eine Verbindung zu Mutter Erde und bringt dich in deine Mitte, was wiederum deine Bewusstheit und deine Schwingung erhöht. Zusätzlich erinnerst du dich an all das alte Wissen, das schon seit Generationen in deinem Feld gespeichert schlummert.

Dein Weg zur/m  Kräuterhexe/r

Du siehst, dass es ist gar nicht schwer ist ein wenig Kräuterhexe/r zu sein. Es braucht wie immer nur die eine Entscheidung und deinen ersten Schritt vor die Haustür.

Und dann nimmst du dir eine Wildpflanze, die du vielleicht sogar schon kennst. Betrachte sie genau. Wo wächst sie? Wie sehen die Blätter aus? Wann beginnt sie zu blühen? Wie sehen die Blüten aus? Wie riecht die Pflanze? Kannst Unterschiede bei Blättern und Blüten erkennen? Wie schmecken die Blätter und wie die Blüten? Wächst die Pflanze in deiner Umgebung besonders üppig? Betrachte und beobachte. Vielleicht magst du deine Betrachtungen irgendwie festhalten. Lege dir doch ein Kräuterbuch an. Du könntest die Pflanze trocknen und einkleben und all deine Beobachtungen dazu aufschreiben. Vielleicht fügst du deinen Erkenntnissen das Wissen aus Kräuterbüchern hinzu. Vielleicht findest du sogar tolle Anwendungsbeispiele und Rezepte.

Und wenn du den Impuls verspürst mit genau dieser Pflanze in Kontakt zu gehen, dann wirst du spüren, welches der für dich richtige Zugang ist. Mancher geht in die Meditation und lauscht, ein/e andere/r mag lieber Fragen stellen und wieder ein/e andere/r nimmt die Wirkung durch das Verinnerlichen in Form von Tee oder Speisen am besten wahr.

Finde heraus, was für dich das stimmigste ist. Als angehende/r Kräuterhexe/r darfst du Zeit mit dieser Pflanze verbringen wie mit der besten Freundin/ dem besten Freund. Nimm dir also die Zeit zum Spüren, zum Fühlen, zum Begreifen, zum Betrachten, zum Begegnen.

Zum Abschluss mag ich dich dazu ermutigen, Freundschaft mit den wilden Pflanzen zu schließen.

Wenn dir dies noch schwierig oder unheimlich erscheint, ein/e Kräuterhexe/r zu sein, dann melde dich doch gerne bei mir für einen kurzen Austausch und zur Klärung deiner Fragen und Bedenken.

Hier findest du weiterführende Angebote für dich.

Der Kräuterhexentalk versorgt dich in regelmäßigen Abstände mit Infos zum Kräuterhexen-Dasein und zu einzelnen Wildpflanzen. Schau doch mal hier auf dem 5D Tube oder  auf den YT-Kanal: Kräuterhexentalk

Du findest z.B. aktuell stattfindende geführte Wildpflanzen-Mediationen bei mir unter: Wildpflanzen-Meditation

Für Tipps, Tricks und alles andere rund um die wilden Pflanzen stehe ich dir natürlich auch persönlich zur Seite. Du erreichst mich per mail unter almutschnelle@imurarumi.com oder unter https://www.almutschnelle.de/kontakt

 

Kommentare

Du möchtest auch auf unserer Mitgliederkarte erscheinen?
In diesem Video erfährst Du, wie es funktioniert: