5D Herbstcamp 2022 – Ein Erklärungsversuch

Einmal mehr sollen Worte beschreiben, was viel komplexer ist als Sprache. Aber ein Versuch ist es Wert.

Wir schreiben das Jahr 2022, Ende September. Für unser drittes 5D Camp des Jahres kommen wir in Südböhmen zusammen – als erste Gäste auf einem alt-ehrwürdigen, aber frisch um- und ausgebauten Vierkanthof namens Farm Lovetin. Unser bisher größtes Camp steht an, mit 30 Dimensionsreisenden, 2 Hunden und jede Menge Vorhaben im Gepäck. Wir kamen hier her mit der Absicht, diesen magischen Kraftort zu nutzen, um Kontakt zu höherdimensionalen Wesen herzustellen. Aber es kam anders.

Eines ist deutlich spürbar: Unser Verein ist gewachsen. Nicht nur quantitativ hinsichtlich seiner Mitgliederanzahl, sondern auch qualitativ in Gestalt seiner Energie. Bevor die Teilnehmer eintreffen, wird ein Tisch mit Merchandising aufgebaut. Wow, gibt’s das 5D MOVEMENT jetzt auch zum Anziehen und Umhängen? Stolz präsentieren wir unsere T-Shirts, Orgonit-Anhänger und Armbänder. Der 5D Familie scheint es zu gefallen.

Die ersten Instrumente sind zu hören: Gitarre, Trommeln, Gesang. Die Energie baut sich auf. Es dauert nicht lange und schon ertönt unser Song. “Wir geben dir ein High-Five, 5. Dimension, beim 5D MOVEMENT…” Ein Teilnehmer nach dem anderen landet nach teils 8-stündiger Anreise in unserem Zuhause für die nächsten 6 Tage. Völlig verständlich, dass erst einmal grobstoffliche Energie aufgenommen werden muss. Bon Appetit – auch die nagelneue Küche wurde wegen und für uns eingeweiht.

Mit gefüllten Mägen formieren wir uns im Kreis. Farbiges Licht, eine Pyramide im Zentrum, die Energie der Neuankömmlinge ist spürbar. Was wir die kommenden Tage erleben, ist chronologisch nicht mehr sinnvoll darstellbar. Daher einmal mehr ein Erklärungsversuch. Alles startet am nächsten Tag mit einer lustigen Kindergeburtstagsfeier für Erwachsene, mit Spielen, Luftballons, großer Torte und großartigen Geschenken. Genau so hatte sich Martin seinen 40. Geburtstag schon immer vorgestellt. 😜 Nach dem Mittag gehen wir über zur Einweihung der Ritualplätze samt Weltenbaum schmücken, Holzhacken und abendlichen Lagerfeuer mit Musik. Die folgenden Tage durchlaufen wir mehrere erfrischende Wanderungen durch den nebligen Pilzwald, vorbei an Badeseen und Apfelbäumen, und landen drei mal täglich bei der gemeinsamen Essensaufnahme. Unser nächtlicher Versuch, mittels der CE-5-Zeremonie außerirdische Freunde herbeizurufen, bleibt ein Versuch und endet nach der Sichtung mehrerer Sternschnuppen am gemütlichen Kaminfeuer mit ausgelassener Stimmung.

Weil bei all den spirituell-intellektuell Gesprächen die Körperlichkeit nicht zu kurz kommen darf, gibt es neben einem Contact-Dance-Workshop eine vibrierende Motherdrum-Zeremonie und kräftigem Theta-Drumming. Selbstverständlich darf auch auf diesem Camp die Kakao-Rapé-Session nicht fehlen, um uns bei unseren Gruppenprozessen von den Naturgeistern begleiten zu lassen. Immer wieder müssen wir feststellen, dass die vorab überlegte Agenda zugunsten der Gruppendynamik abgeändert werden darf. Willst du Gott zum Lächeln bringen, dann mache einen Plan. So sei es.

Zwischen morgendlichen Atemübungen samt Eisbaden, anstrengendem Primal Movement und abendlichen Yin-Yoga öffnen sich immer wieder Räume für Gespräche und Gesänge, Gelächter und Tönkreise, persönliche Transformationsprozesse, Gruppenmeditationen und Gruppenmassagen. Solche Erfahrungsräume wie bei unseren Zusammenkünften haben es eben in sich und sind immer wieder für Überraschungen gut. Alles in allem lässt sich sagen: Wir haben uns gut durch die unterschiedlichsten Energien, Bedürfnisse und Prozesse manövriert und haben einmal mehr einen Beitrag zur Gesundung der Menschheit geleistet – glauben wir zumindest.

Ein Dank und eine Herzensumarmung an alle, die dieses Camp zu dem gemacht haben, was es war: ein magisch-wildes Zusammenkommen von Wegbereitern des 5D-Zeitalters.

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